Auch in diesem Jahr haben die IGBCE und die SPD aus dem Gladbecker Süden den Opfern von Krieg, Gewaltherrschaft, Rassismus und Fanatismus gedacht. Traditionell trafen sich die Aktiven am Antikriegstag, am Donnerstag, den 1.September am Ehrengrabfeld auf dem Braucker Friedhof zu einer kleinen Gedenkstunde und legten ein Blumengesteck vor dem Mahnmal nieder.
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Auf dem Braucker Friedhof sind 215 Menschen aus vielen europäischen Ländern, vor allem aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und aus Polen, die während der NS-Zeit hier nach Gladbeck als Zwangsarbeiter verschleppt wurden, beigesetzt. Die brutale Zwangsarbeit in der Nazi-Zeit ist in der europäischen Geschichte beispiellos. Zum Gedenken an diese Verlorenen faschistischer Willkür wurden Kerzen entzündet damit die Verbrechen der Terrorherrschaft der Nazis nicht vergessen werden.