SPD hat Spitzenposition im Gladbecker Süden gehalten

Bei der Landtagswahl vom vergangenen Sonntag hat die SPD im Gladbecker Süden ihre Spitzenposition halten können. Dafür herzlichen Dank an unsere Wähler*innen! Allerdings leben wir in Gladbeck nicht auf einer Insel. Der landesweite Trend hat auch vor der Stadtgrenze nicht angehalten. Zwar sind die Verluste nicht so stark wie landesweit aber dennoch vorhanden. Die NRWSPD hat mit ihrer Wahlkampagne weder die Köpfe noch die Herzen unserer Wähler*innen erreicht. Diese sind in Scharen zu Hause geblieben und haben sich der größten Partei, nämlich der „Nichtwähler-Partei“ angeschlossen. In Abwandlung des Kampagnen-Mottos müssen wir deshalb in Richtung Landespartei feststellen: „Mit euch haben wir das Gestern leider verloren“.

Nichtsdestotrotz sagen wir herzlichsten Dank an alle unsere Helfer*innen die mit uns Wahlkampf gemacht haben. Zwei Glückwunsche gehen in unsere beiden Nachbarstädte Bottrop und Gelsenkirchen. Thomas Göddertz und Christin Siebel haben auch in Gladbeck besser abgeschnitten als die SPD als Partei und werden Gladbeck im Landtag NRW zukünftig mitvertreten.

Grüne im Aufwärtstrend

Auch bei uns im Gladbecker Süden konnten die Grünen zulegen, allerdings nicht in dem Maß wie anderenorts. Die Grünen Themen sind nun einmal in aller Munde. Zudem machen Grüne-Spitzenpolitiker im Bund eine gute mediale Arbeit und verkaufen sich gut. Ob von den Grünen-Versprechen am Ende etwas übrig bleibt, bleibt abzuwarten. Deutschland alleine wird das Weltklima nicht retten. Die Grüne Politik wird uns in den kommenden Jahrzehnten noch Milliarden kosten. Kosten die vermutlich von „Klein-Egon und Klein-Erna“ aufgebracht werden müssen, denn die Konzerne und Multimilliardäre werden auch von den Grünen nicht zur Kasse gebeten. Um Grüne zu wählen darf man von zu Hause aus keine großen Geldsorgen haben. Man muss sich „Grün“ halt leisten können. Anscheinend gibt es in unserer Gesellschaft sehr vielen Menschen die sich Grün sehr gut leisten können, trotz steigender Preise. 

Die AfD verliert, verharrt aber bei 10% in Gladbeck-Süd

Die AfD verharrt in Gladbeck Süd bei um die 10 %. Das zeigt, dass sie sich im Laufe der Zeit eine Gemeinde von Gläubigen herangezogen haben. Leider hat die politische Bildung in unserer Gesellschaft nicht den Stellenwert, den sie verdient hätte. Das muss in den kommenden Jahren unbedingt geändert werden. Die ewig gestrigen müssen auf Dauer von der politischen Landkarte wieder verschwinden. 

Hier die Ergebnisse in unseren Stadtteilen im Einzelnen