Überraschend große Resonanz

Herzlichen Dank für die überraschend große Resonanz auf unseren Beitrag „Sind wir noch die Kümmerer?“ vom 8.Februar. Wir hatten über 1.100 Zugriffe auf Facebook und auf unsere Website sowie diverse Anrufe und E-Mails innerhalb einer Woche. Aufgrund eurer zahlreich eingegangenen Hinweise haben wir uns die Mühe gemacht, die von euch genannten Problemlagen im Gladbecker Süden hier zusammenzufassen und aufzulisten:

Städtebau/ Freiräume
  • Problemimmobilien Steinstraße, Busfortshof und Märker Straße
  • Innenraumverdichtungen und weitere Flächenversiegelungen
  • Mottbruchhalde/ Windrad
  • Brennende Moltkehalde
  • Vermüllung/ Vandalismus im Bürgerpark, im Südpark, im Schulte-Berge-Park, und entlang des Hahnenbaches sowie in einzelnen Quartieren
Verkehr
  • Parkraumnot und wildes Parken in vielen Quartieren z.B. Buterweg, ECA-Siedlung Rosenhügel, Marienstraße, Boystraße und Breukerstraße (LKW´ s), untere Roßheidestraße (zweite Reihe parken), Ringeldorfer Straße, Kiebitzheidestraße, untere Horster Straße Höhe Post/DHL-Shop
  • Ein- und Ausfahrtsituation Ärztezentrum Butendorf
  • Nächtliche Autorennen im Gewerbepark Brauck, teilweise auch auf der Horster Straße und der Landstraße
  • Allgemeiner schlechter Zustand der Geh- und Radwege und der Straßen
Infrastruktur
  • Kaum bis keine Hausärzte in den Quartieren
  • Keine Geldautomaten/ Geldinstitute im Braucker Süden und in Rosenhügel
  • Kein Einzelhandel in Brauck-Süd
  • Keine Gastronomie, keine Kneipen (außer Imbissbuden und Kioske)
Integration/ Angsträume
  • Bürgerpark Butendorf
  • Festplatz
  • Kiosk Ringeldorfer Straße/ Landstraße
  • Kiosk Kiebitzheidestraße/ Landstraße
  • Kiosk Horster Straße gegenüber Hunsrückstraße
  • Spielplatz zwischen Hunsrückstraße und Schulte-Berge-Straße
  • Südpark
  • Ängste bzgl. der geplanten Islamischen Bildungseinrichtung an der Roßheidestraße
Soziales
  • Schließung/ Umnutzung/ Verkauf der kath. Marienkirche und der Hl. Kreuz-Kirche
  • Vereins- und/ oder Gemeindearbeit im Gladbecker Süden ist stark zurückgegangen
  • Zu wenig soziale Treffpunkte für unsere Senior*innen vor Ort. Zum Beispiel ist die AWO-Begegnungsstätte Brauck zu wenig geöffnet.
Die Probleme anpacken und nicht weg diskutieren

Anhand dieser Auflistung sieht man, welche Probleme uns im Gladbecker Süden zu beschäftigen haben. Vielleicht sind nicht alle Menschen gleichermaßen von den einzelnen Punkten betroffen. Aber fast jede/r kann in dieser Liste etwas finden, was ihn oder sie im Alltag schon einmal gestört, geärgert oder behindert hat. Bitte teilt uns weiterhin mit, wo euch der Schuh drückt.

Wir Sozialdemokrat*innen im Gladbecker Süden werden noch im ersten Halbjahr 2022 einen bürgeroffenen Arbeitskreis einberufen, der sich mit all den oben aufgeführten Problemen, von städtebaulichen Defiziten bis hin zu „Angsträumen“ beschäftigen wird. Dazu werden wir die Betroffenen, die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, die Eckleute aus den Quartieren und Expert*innen einladen, um mit uns gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wir brauchen dazu einen klaren Blick mit anschließenden handfesten Lösungen. Einen durch „Räucherstäbchen“ oder ideologische Scheuklappen vernebelten Blick auf die Wirklichkeit können wir uns dabei nicht leisten. Gladbeck besteht nämlich nicht nur aus der Innenstadt.

Wir wollen helfen, euren und unseren Alltag im Gladbecker Süden besser zu machen. Damit wir weiterhin gerne hier zu Hause sind. Es gibt eine Menge zu tun. Packen wir es an.

Teil 3 zum Thema folgt.