Wir Sozialdemokraten vor Ort positionieren uns:

 

Stichwort Bauen

Rosenhügel ist kein zusammenhängendes Quartiersgebilde. Der Ortsteil ist quasi durch die Vehrenbergstraße in zwei Bereiche geteilt. Der eine Teil ist weitestgehend durch Wohneigentum geprägt. Der andere Teil durch überwiegend Mietwohnungsbau. Das ist der vergessene Teil Rosenhügels. Wir begrüßen die Bemühungen von Vonovia ihren Wohnungsbestand in diesem Quartier aufzuwerten und durch die Einbindung der Mieterschaft und deren Mietersprecher*innen einen besseren sozialen Zusammenhalt im Quartier zu erreichen. Wir unterstützen dieses Vorhaben ausdrücklich. Nichtsdestotrotz sollten, um unseren Ortsteil abzurunden, zukünftig nur noch die Baulücken geschlossen werden.

Stichwort Soziales

Eine hervorragende Sozialarbeit leisten die Vereine, Gruppen und die Kirchen vor Ort. Sie sind zu stärken. Am besten dadurch, dass viele Rosenhügeler*innen sich dort engagieren. Als Quartierstreffpunkt muss das Heinrich-Weidemeier-Haus unbedingt erhalten bleiben. Die gute Belegungssituation zeigt, das der Bedarf überaus groß ist. Für eine Weiterentwicklung sollten die Möglichkeiten von vorhandenen „Fördertöpfen für Quartierstreffpunkte“ genutzt werden.

Stichwort Verkehr

Die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer*innen muss zukünftig viel mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Dazu zählt aber auch dass die Geh- und Radwege und die Straßen vorrangig zunächst instand gehalten werden.

Stichwort Freiraum

Rosenhügel hat zum Teil einen Gartenstadtcharakter und bietet im Gladbecker Vergleich auch sehr gute Wohnlagen. Die wenigen noch vorhandenen Grünflächen und Freiräume für alle, sind aber unbedingt zu erhalten. Hier ist vor allem der Südpark, der Schulte-Berge-Park und der „Grünzug C“ zwischen Kärntner Ring und Hunsrückstraße sowie der Bereich entlang des Hahnenbaches zu schützen und durch geeignete Maßnahmen familien- und seniorenfreundlich aufzuwerten. Weitere Innenraumverdichtungen lehnen wir ab.

Stichwort Quartiersentwicklung & Wirtschaft

Die Einkaufsmöglichkeiten sind sehr gut, viel besser als noch vor wenigen Jahren. Die Schließung der Sparkasse am Marktplatz wirft diesen Bereich leider wieder etwas zurück. Im Mittelpunkt Rosenhügels hat der Marktplatz eine wesentliche Funktion. Hier muss das Augenmerk auf die leerstehende Sparkassenfiliale und die ehemalige „Runde Bude“, die der Stadt Gladbeck gehört, gelegt werden. Der Begegnungs- und Aufenthaltscharakter muss hier gestärkt werden. Mit dem Konzept des „Kiosk 54“ liegt hier eine gute Idee vor. Die weitere Entwicklung des Hochhauses an der Märkerstraße muss seitens Stadt genauso im Blick behalten werden, wie die Hochhäuser am Busfortshof und an der Steinstraße. Wünschenswert wäre hier eine Weiterentwicklung ähnlich wie in Rentfort-Nord.  

Stichwort Klimaschutz

Eine Energiewende ist jetzt notwendig. Die Förderung von erneuerbaren Energien muss in Rosenhügel ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Die Stadt sollte dabei weiter voran gehen und z.B. das Heinrich-Weidemeier-Haus mit einer Photovoltaik-Anlage ausstatten.

Stichwort Gesundheit

Es fehlen uns im Quartier die Hausärzte. Hier muss dringendst Abhilfe geleistet werden.

Stichwort Integration

Die Zukunft Rosenhügels bereitet vielen Bewohnern große Sorge. Die Bevölkerungsstruktur verändert sich. Wir wollen anregen, das die Städte Gelsenkirchen und Gladbeck dazu ein „städteübergreifendes Projekt“ in freundschaftlicher „interkommunaler Zusammenarbeit“ in Angriff nehmen.