Umwelt

Prima Klima in Gladbeck? Global denken – lokal handeln

Gerade ist die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow zu Ende gegangen. Delegierte aus 200 Ländern haben tagelang miteinander gerungen, um unseren Planeten vor dem Kollaps zu bewahren. Darunter auch Svenja Schulze, unsere geschäftsführende SPD-Umweltministerin. Das dokumentierte Fazit  besteht überwiegend aus Absichtserklärungen, künftig mehr zu tun, um die galoppierende  Erderwärmung zu stoppen. Besser als nichts, aber viel zu wenig.

Wir müssen aber gar nicht bis ins schottische Glasgow blicken, sondern sollten vor der eigenen Haustür endlich damit beginnen, das was wir global denken, auch lokal umzusetzen. Gladbeck hat den Klimanotstand ausgerufen. Ein Teil Gladbecks gehört zur Innovation-City. Gladbeck hat schon einiges für die Umwelt und unser lokales Klima auf den Weg gebracht. Aber das reicht nicht. Weder gibt es eine/n Klimaschutzbeauftragte/n noch gibt es beispielsweise generell klimaneutrale Bebauungspläne. Es wäre ein/e vom Rat gewählte/r Klimaschutzbeauftragte/r vonnöten, der/ die das Recht hat, alle Beschlüsse der Ausschüsse und des Rates auf Klimaneutralität zu überprüfen und sie ggfls. zur erneuten Beratung an die Ausschüsse und den Rat zurücküberweisen darf.

Wo bleibt ein/e solche/r Klimaschutzbeauftragte/r?

Ein Zwischenruf