In eigener Sache

von Andi Dunkel

Ebenso wie Jens Bennarend als Vorsitzender, werde auch ich nicht mehr als ehrenamtlicher Geschäftsführer für den SPD-Stadtverbandsvorstand auf dem nächsten SPD-Stadtparteitag antreten. Meine Entscheidung dies zu tun, traf ich aber bereits weit vor der letzten Kommunalwahl. Nach nunmehr gut 14 Jahren in dieser Funktion habe ich an maßgeblicher Stelle daran mitwirken dürfen, dass die SPD in dieser Zeit stets stärkste Kraft in unserem Gladbeck geblieben ist. Ich werde nun zukünftig mich mehr darauf konzentrieren für die SPD und für die Bürgerinnen und Bürger aktiv in Rosenhügel und dem gesamten Gladbecker Süden zu wirken.

Die SPD ist eine Partei die von der Veränderung lebt. Aber die Vergangenheit zu leugnen und alles Vergangene schlecht zureden ist nicht so mein Ding. Damit würde ich meine politische Arbeit der Vergangenheit selber diskreditieren. Andere in der Gladbecker SPD haben anscheinend keinerlei Problem damit. Diese müssten dann allerdings 16 Jahre lang völlige Versager*innen gewesen sein. Im Übrigen ist es immer noch so, dass wenn man mit dem Finger auf eine Person zeigt drei Finger auf einen selber zeigen.

Das Wort Willy Brandts, nämlich (Zitat): „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum — besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll,“ sollte man ernst nehmen. Man sollte auch wissen, wann man mit der aktiven politischen Arbeit an vorderster Stelle aufhören sollte. Einige Funktionär*innen und Mandatsträger*innen der Gladbecker SPD halten sich aber selbst für so unverzichtbar, dass sie wohl auch noch als hochbetagte Greise in der Gladbecker Kommunalpolitik die Fäden ziehen wollen. Ihnen ist es egal ob sie dann noch etwas für ihre Stadtteile mit ihren Menschen bewegen oder nicht. Andere wiederum können aus persönlicher Eitelkeit nicht loslassen. Deshalb haben sie auch nie „das Feld bestellt“ und niemanden an ihrer Seite hochkommen lassen.

Die SPD im Gladbecker Süden hat in der Vergangenheit das Gegenteilige getan. Wir haben stets junge aufstrebende Talente gefördert und versucht ihnen den Weg zu bereiten. Darum freue ich mich sehr, dass mit Dustin Tix und Nina Krüger zwei Menschen aus dem Gladbecker Süden nun bereit sind, mehr politische Verantwortung in unserer Stadt zu übernehmen. Ich wünsche beiden viel Glück dabei.