Der Wandersteig Hohe Mark überrascht auch mit Ruhebänken, farblich auf die Strecken-Hinweisschilder abgestimmt.

Eine Begegnung auf dem Wandersteig Hohe Mark vor unserer Haustür

Das Virus zwingt uns seit Monaten, unsere Freizeit- und Urlaubsgewohnheiten der schwierigen Situation anzupassen. Das Inland, auch Heimat genannt, schneidet bei „Ersttätern“ erstaunlich gut ab. Deutschland und NRW bieten Natur pur, die früher in Skandinavien und im weiteren europäischen Ausland gesucht wurde. Unweit von Gladbecks Grenzen entfernt, also vor unserer Haustür liegt der riesige Naturpark Hohe Mark. Daher richten wir mal den Fokus auf einen Wandersteig, so werden heute Wanderwege bezeichnet, der nördlich von uns auch durch unsere Nachbarstadt Dorsten führt. Bestens ausgeschildert führt er auf 150 Kilometern von Wesel, über Rhade/Lembeck nach Olfen. Eine junge Frau, den Rucksack geschultert, treffen wir nahe dem Deutener Moor. Sie kommt aus Altendorf–Ulfkotte und wandert, in Wesel gestartet, heute bis Lembeck Bahnhof. Ihre Begeisterung über die Strecke, ist ansteckend. Sie kennt auch Teile Irlands, die sie „auf Schusters Rappen“ bewältigt hat und kommt zu dem Ergebnis: Wer Ruhe sucht und zu sich selbst finden will wird auf dem “Hohe Mark Steig” nicht enttäuscht. Einzig fehlende Hinweisschilder zu Übernachtungsstätten hat sie vermisst. Eine Anregung, die wir in Richtung Dorstener Rathaus weiterleiten.

Weitere Informationen https://www.hohe-mark-steig.de/hohe-mark-steig/der-steig/

*) Die Worte „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ sind angelehnt an die Anfangsverse von Goethes Vierzeiler Erinnerung:

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“

Übernommen von der SPD aus Rhade. Herzlichen Dank.