ein Kommentar von Hans-Jürgen Zernfeld

zum WAZ-Artikel: “Anwohner in Sorge um Sicherheit der Kinder, vom 04.06.2021

“Es ist schon sehr erschreckend was man da aus dem Süden Gladbecks vernehmen musste. In einer Zeit, in der täglich von verkehrswidrigen Übergriffen in unserer Stadt zu hören und zu lesen ist, wird hier ein neues Terrain offensichtlich. Gehören Raserei und Unfallfluchten (leider) schon zur Tagesordnung, so müssen sich nun die Anwohner der Veilchenstraße täglich um  ihre Sicherheit, besonders der Unversehrtheit ihrer Kinder, sorgen. Verhält es sich bei den meisten Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung in Gladbeck um eher zufällige Delikte was Ort und Zeitpunkt anbelangt, so ist hier eine ständige Gefährdung vorhanden, zudem in einem Ausmaß was einem die Haare zu Berge stehen lässt.

Der Zustand der Einbahnstraßenregelung ist ja nun schon seit Wochen präsent und wird sich auch noch über Monate hinziehen womit also von einer seit längerem existierenden Gefahrensituation auszugehen ist. Schon seit längerem bemühen sich die Anwohner in Kooperation mit Bürgerorganisationen vor Ort (Siedlerring, SPD Rosenhügel) im Rahmen eines jahrzehntelangem gutem bürgerschaftlichen Engagements, welches in Gladbeck einzigartig ist, um eine höhere Präsenz von Polizei und Ordnungskräften. Leider scheint es aber so, dass für die Behörden hier eine Art Niemandsland Situation im Grenzbereich der Städte Gladbeck und Gelsenkirchen besteht. Niemand fühlt sich dazu bewogen hier sofort einzugreifen.

Es ist erschreckend, dass sich die Anwohner in ihrer Hilflosigkeit zu einer Art von Selbsthilfe genötigt fühlen, durch Schaffung natürlicher Barrikaden ( geparkte Fahrzeuge ) , zu einer Abschwächung der Gefährdung beizutragen. Es ist höchste Eisenbahn das die Stadtverantwortlichen unverzüglich eingreifen um die Sicherheit ihre Bürger zu gewährleisten. Es muss doch nicht erst schlimmeres passieren bevor man tätig wird.”

Anmerkung der Redaktion: Die Rosenhügeler SPD hat in der Vergangenheit z.B. im Kommunalwahlkampf aber auch schon vorher und in anderen Zusammenhängen mehr örtliche Polizeipräsenz gefordert.