Montagsgedanken aus Rosenhügel zum Thema Umweltschutz

Müllvermeidung ist direkter Umweltschutz – Müll aufzusammeln, eine gute Tat

Wer einen Spaziergang durch Rosenhügel macht, reibt sich oft die Augen. Hier sind es leere Flaschen, dort Plastiktüten, etwas weiter Fast-Food-Verpackungen, nicht zu übersehen weggeworfene Zigarettenschachteln, allen Ortes liegt Müll in der Landschaft. Verursacht von Zeitgenossen, die immer noch nicht den Begriff Umweltschutz verstanden haben. Was tun dagegen? Die Aktion „Gladbeck putzt“ des ZBG ist eine Möglichkeit, Gruppen zu motivieren, freiwillig anzupacken, damit „unser Stadtteil wieder schöner wird“. Das hat aber leider bisher kaum eine pädagogische Wirkung bei den Verursachern erzielt. Jedes Jahr räumen zum wiederholten Mal diejenigen den Müll auf, die ihn gar nicht in die Landschaft werfen. Viel nachhaltiger wäre es, nicht nur das aufzuheben was andere einfach in die Landschaft werfen, sondern auf die Verursacher freundlich zuzugehen und um Mitmachen zu bitten. Das hat die Rosenhügeler SPD vor: Wir werden eine Müllaktion dieser Art auf dem großen Spielplatz zwischen Hunsrückstraße und Schulte-Berge-Straße durchführen. Das genaue Datum wird kurz vorher bekanntgegeben. Kehren wir also ab sofort auch vor der eigenen Tür und leben nach der Überschrift dieses Artikels: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es. Danke für die Anregung aus Dorsten dazu.

Die Rosenhügeler Saubermänner