Rosenhügel/ Brauck | „Auch in diesem Jahr werden wir den Opfern von Krieg, Gewaltherrschaft, Rassismus und Fanatismus gedenken. Dies machen wir, wie alljährlich am Antikriegstag (1.September) um 11:00 Uhr am Ehrengrabfeld auf dem Braucker Friedhof gemeinsam mit der IGBCE Gladbeck-Süd und der Braucker SPD“, so der stellv. Vorsitzende der Rosenhügeler SPD, Bernd Saslona. Und weiter sagt er: „Wir tun dies, weil es jemand tun muss, damit diese Menschen, die ihr Leben bereits in sehr jungen Jahren verloren haben, nicht in Vergessenheit geraten.“
Der Braucker SPD-Vorsitzende, Andreas Schwarz, führt aus: „Auf dem Ehrengrabfeld sind 215 Menschen aus vielen europäischen Ländern, die während der NS-Zeit hier in Gladbeck als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, beigesetzt. Die brutale Zwangsarbeit in der Nazi-Zeit ist in der europäischen Geschichte beispiellos. Wir laden alle geschichtsbewussten Gladbeckerinnen und Gladbecker ein, zum Gedenken an diese armen Seelen, Kerzen zu entzünden um an sie zu erinnern.“
Zu der kleinen Gedenkfeier hat sich auch der Vizekonsul der russischen Föderation, Herr Alexey Kolosov vom russischen Generalkonsulat aus Bonn angekündigt.“
