Andi Dunkel
OV-Vorsitzender

Rosenhügel | Auf der gestrigen Sitzung des Stadtplanungs-und Bauausschusses wurde der Bebauungsplan Nr.161 – Otto-Hue-Str./ Alter Sportplatz beschlossen. Hierzu bezieht das Mitglied des Stadtplanungs-und Bauausschusses, Ulrich Unland (SPD-Ratsherr für Rosenhügel Nord) gemeinsam mit dem Chef der Rosenhügeler SPD, Andi Dunkel Stellung: „Der Bebauungsplan ist Voraussetzung dafür, dass nun der ehemalige Bereich der Sportplatzanlage an der Otto-Hue-Straße einer Wohnbebauung zugeführt werden kann. Die entstehende Wohnbebauung soll einer Vielzahl von Nutzergruppen zur Verfügung stehen. Um dies zu erreichen ist ein Mix aus verschiedenen Wohnangeboten geplant. Neben Miet-und Eigentumswohnungen sind Bungalows sowie Reihenhäuser und Doppelhaushälften vorgesehen.

 

Uli Unland
SPD-Ratsherr

Dabei ist uns als Rosenhügeler SPD wichtig, dass die entstehenden Wohnungen und Häuser barrierefrei und somit generationengerecht gebaut werden. So ermöglichen wir das Mehrgenerationenwohnen im Quartier und geben Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Chance auf ein Leben & Wohnen in einem modernen und ansprechenden Wohnquartier. Das „Wäldchen“ westlich des Sportplatzes bleibt als öffentliche Grünanlage dabei erhalten. Die gesamte Entwässerung erfolgt durch ein Trennsystem, d.h. das gesamte Oberflächenwasser/ Regenwasser wird getrennt vom Schmutzwasser direkt in den Hahnenbach abgeleitet. Wir rechnen mit dem Baubeginn für das Frühjahr  2019. Die Rosenhügeler SPD wird aber noch zu einer Bürgerversammlung einladen.

Aber auch in Rosenhügel-Süd tut sich was in Punkto Wohnungsbau: Derzeit entstehen im Bereich des Dreiecks Wiesmann-/ Bodenbacher-/ Horster Straße sowohl Mietwohnungen als auch Einfamilienreihenhäuser. Insgesamt setzen wir in Gladbeck weiter unsere Politik der Innenraumentwicklung und des „Lückenschlusses“ fort. Darüber hinaus haben wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Baugebieten ausgewiesen um Wohneigentum in Arbeiternehmerhand zu fördern. Das ist das was die Kommunalpolitik leisten kann um Wohnraum zu schaffen.

Bundes- und landespolitisch sind die verschiedenen Arten der Wohnbauförderung, das Baukindergeld, das Wohngeld und hoffentlich bald auch eine Mietpreisbremse die den Namen verdient, wichtige Bausteine unserer sozialdemokratischen Politik zur Bekämpfung der Wohnraumnot. Dies alles sind Schritte in die richtige Richtung um den Menschen konkret zu helfen. Dabei können wir nicht auf die sogenannten „Selbstheilungskräfte“ des Marktes vertrauen, die in Wirklichkeit nur neoliberale Träumereien sind. Die von CDU, FDP und auch AfD wie eine Monstranz vor sich her getragene Politikformel „Privat vor Staat“ hat in der Vergangenheit bereits zu viel Unheil angerichtet. In Zukunft muss bezahlbares Wohnen zu einem Grundrecht werden. Wohnraum darf nicht noch weiter zu einem Spekulationsobjekt verkommen. Weitere Privatisierungen von öffentlichen Wohnbauunternehmen müssen unbedingt gestoppt werden und zukünftig muss wieder viel mehr Geld in den öffentlichen Wohnungsbau fließen.“