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Wir sind mit rd. 50 Leuten vom 3. bis 6.November 2016 nach Berlin gereist um uns die Stadt anzusehen und ich hatte natürlich ein interessantes Programm vorgeplant. Neben dem Besuch einer Plenarsitzung des Bundesrates, die man sich sonst nie anschaut,  war die Besichtigung des Bundestags mit einem Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes obligatorisch. Dort hat uns der SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes empfangen. Ebenso durfte auch eine Stadtrundfahrt orientiert an politischen Gesichtspunkten im Reiseplan nicht fehlen. Des Weiteren besichtigten wir  die Gedenkstätte Deutscher Widertand im sog. „Bendlerblock“.  Im Innenhof des „Bendlerblock ´s“ wurden der Hitler-Attentäter des 20.Juli 1944, Graf Schenk von Stauffenberg und einige der Mitverschwörer am 21.Juli 1944 standrechtlich hingerichtet. Interessant ist hier die Ausstellung.  Diese rückt nicht nur den militärischen sondern den gesamten Widerstand im „Dritten Reich“ in den Focus. Neu war für mich, dass der erste Hitler-Attentäter, Georg Elser, immer noch im Schatten Stauffenbergs steht. Elser hatte bereits am 8.November 1939 mit einer von ihm im Münchener Bürgerbräukeller deponierten Bombe Hitler töten wollen, umso den Krieg zu verhindern. Dies misslang nur, weil sich Hitler früher vom Anschlagsort entfernt hat, als geplant war. Darüber hinaus wir in insgesamt vier Tagen ausgiebig Zeit zur freien Verfügung um die deutsche Hauptstadt auch auf eigene Faust zu erkunden. Mein Resümee der Tour: „Berlin ist immer eine Reise wert!“