Mit diesem Beitrag wollen wir unseren Landtagsabgeordneten, Michael Hübner anhand von drei Fragen etwas persönlicher vorstellen:

1.Frage: Du bist ein engagierter Landtagsabgeordneter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Düsseldorfer Landtag. An Deinen Tagesablauf ist erkennbar, dass Du weit mehr als 40 Stunden in der Woche arbeitest. Hand aufs Herz – ab wann muss ein Politiker auch an sich denken?

HübnerAntwort: Das ist völlig richtig, auch ein Politiker muss ab und an mal an sich und seine Gesundheit denken.  Wenn die Arbeit Spaß macht, wenn sie Früchte trägt und sich der Erfolg dieser Arbeit einstellt, dann guckt man oft nicht so genau auf die Uhr. Da geht es mir wie vielen anderen. Ich denke aber, wenn die 60-Stunden-Woche dauerhaft überschritten wird, muss man auf die Bremse treten.

2.Frage: Hannelore Kraft, auch SPD-Landesvorsitzende, will im Mai 2017 wieder Ministerpräsidentin von NRW werden. Eine starke SPD ist die Voraussetzung dafür. Ist alles gerichtet, oder muss die Partei, müssen die Abgeordneten, Mitglieder und Sympathisanten noch eine gewaltige Schippe an Engagement drauflegen?

hübi 3Antwort: Mit Hannelore Kraft haben wir die beste und überzeugendste Kandidatin. Aber, wir alle müssen noch mehr „Gas geben“ um die Wahl für uns zu entscheiden. Vor allem müssen wir mit den Menschen reden, uns Ihrer Kritik stellen und uns nicht wegducken. Allerdings müssen wir auch unseren Grundwerten treu bleiben und niemanden nach dem Mund reden.

3.Frage: Die demokratischen Parteien verlieren weiter Mitglieder. Auch die SPD-Basis wird immer schmaler. geworden. Welchen wichtigsten Vorschlag würdest Du unseren Vorstandsmitgliedern in Punkto Mitgliederwerbung mit auf den Weg geben?

Hübner 1-1Antwort: Ganz wichtig ist, dass man immer am Ball bleibt, die wichtigen Themen erkennet und aufgreift und vor allem das man vor Ort präsent und ansprechbar ist. Selbstverständlich muss auch immer ein Aufnahmeformular griffbereit sein. Die Menschen möchten nämlich gefragt werden ob sie beitreten wollen. Abwarten das jemand von alleine zu uns kommt bringt meist nichts. Hinzu kommt, dass wir immer wieder attraktive Veranstaltungsformen finden müssen, die die BürgerInnen ansprechen. Man muss sich zum Ziel setzen und als stetige Aufgabe vornehmen, die Mitgliederzahlen zu halten und wenn es geht zu erhöhen. Dazu ist aber immer sehr viel Engagement nötig – vor allem von den FunktionärInnen und MandatsträgerInnen.

Herzlichen Dank für das Gespräch!