Die Rosenhügeler SPD wählte auf ihrer diesjährigen Hauptversammlung ihren Vorstand neu. Unter der souveränen Wahlleitung des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Jens Bennarend, wurde der bisherige Vorsitzende, Andi Dunkel, einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Als seine Stellvertreter wurden auch Ulrich Unland und Norbert Schmidt im Amt bestätigt. Der Vorstand wird durch folgende Personen komplettiert: Christiane Wallin (Kassierung), Karin Jaschinski (stellv. Kassierung), Lara Kaczmarczyk (Schriftführung), Helga Karwig (Frauen), Bougna Drabo (Jugend), Manfred Jaschinski (Senioren), Ute Pawlicki (Arbeitnehmerfragen) weitere Beisitzer/ innen wurden Jutta und Resi Eicke, Lisa Teschke, Roland Fengels, Iris Werdnik, Bernd Saslona und Marina Zarasa sowie Ursula Ansorge, die als Ehrenvorsitzende der Rosenhügeler SPD, dem Vorstand mit ihrem Rat zur immer zur Seite steht.
In einem Rückblick ging Andi Dunkel auf die vergangenen zwei Jahre ein. Vor allem das Jahr 2014 war durch die Kommunalwahl geprägt. „Bei der Kommunalwahlwahl lag das Ergebnis in Rosenhügel insgesamt bei rd. 56% für die SPD. Das zeigt, dass die Rosenhügelerinnen und Rosenhügeler weiterhin großes Vertrauen der SPD entgegenbringen. Das fällt aber nicht vom Himmel sondern ist auch das Ergebnis unserer Arbeit vor Ort. Wir sind für die Bürger/innen sichtbar und erreichbar – und wir stellen uns den Fragen und Problemen“, so Dunkel, der sich für das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder herzlich bedankte.
Thema auf der Versammlung war vor allem die Flüchtlingspolitik. Die SPD-Ratsfrau und Mitglied im Integrationsrat und im Sozialausschuss, Christiane Wallin, erläuterte hierzu: „Wir sind in Gladbeck im Bereich der Integrations- und Flüchtlingsarbeit sehr gut aufgestellt – besser als in vielen Kommunen um uns herum. Das liegt vor allem an der seit Jahren sehr guten kommunalen Arbeit in diesem Bereich und ist untrennbar mit den Namen Ulrich Roland und Reiner Weichelt verbunden. Sicherlich sind viele Menschen durch den Flüchtlingsstrom verunsichert. Aber unsere Aufgabe, und aller die öffentlich gehört werden und tätig sind, muss es sein, aufeinander zuzugehen, Vorurteile abzubauen, Chancen aufzuzeigen, sachlich zu diskutieren und den Menschen die Ängste zu nehmen und sie nicht zu schüren.“
Weiter führt die SPD-Ratsfrau aus: „Leider werden immer wieder die Bürgerinnen und Bürger durch Mutmaßungen einseitig verunsichert. So ist die Befürchtung auf dem Sportplatzgelände an der Otto-Hue-Straße könnten Wohncontainer für Flüchtlinge aufgestellt werden an mich herangetragen worden. Dies ist komplett aus der Luft gegriffen und völlig unbegründet. Das Sportplatzgelände wird zurzeit seitens der Stadt Gladbeck als Baugebiet vermarktet. Der Verkauf steht kurz vor dem Abschluss und der Erlös soll bei der Sanierung des städtischen Haushaltes helfen. Der geplante Bau von generationsgerechten barrierefreien Wohnungen und Häusern auf dem ehemaligen Sportplatzareal wird dazu beitragen, dass auch ältere Bürger/innen, z.B. aus der ECA-Siedlung, die Möglichkeit haben in ihrem sozialen Umfeld bleiben zu können. Die Bürgerinnen und Bürger werden zu diesem Thema weiterhin durch die Rosenhügeler SPD informiert. Sobald genaue Planungen vorliegen wird hierzu eine Bürgerversammlung einberufen.“
