Liebe Rosenhügelerinnen und Rosenhügeler,
in der letzten Zeit werden an die Rosenhügeler SPD vermehrt Behauptungen zum Thema Flüchtlinge und Flüchtlingsunterbringung in Rosenhügel herangetragen. Wir wollen Sie mit den Fakten zu diesem Thema aufklären:
1. „Es wird behauptet, dass auf dem Sportplatzgelände an der Otto-Hue-Straße eine Flüchtlingsunterkunft errichtet werden soll!“ Das ist falsch!
Richtig ist: Das Sportplatzgelände wird zurzeit seitens der Stadt Gladbeck als Baugebiet vermarktet. Der Erlös dieser Vermarktung soll bei der Sanierung des städtischen Haushaltes helfen und ist insofern fest ins Haushaltssanierungskonzept eingebunden.
Deshalb wird auf dem Sportplatzgelände keine Flüchtlingsunterkunft errichtet.
2. „Es wird behauptet, dass in den Schrottimmobilien an der Lützenkampstraße Flüchtlinge untergebracht werden sollen!“ Das ist falsch!
Richtig ist: Für die Unterbringung von Flüchtlingen ist die Kommune zuständig. Die Schrottimmobilien an der Lützenkampstraße sind in einem desolaten baulichen Zustand. Bevor hier Flüchtlinge menschenwürdig untergebracht werden könnten, müsste eine Komplettsanierung der Gebäude stattfinden. Dies wiederum würde einen Investor und sicherlich einen sehr langen Sanierungszeitraum erfordern. Ein Investor und eine Sanierung sind nicht in Sicht.
Deshalb sind die Gebäude für eine Unterbringung von Flüchtlingen komplett ungeeignet und scheiden dafür aus.
3. „Es wird behauptet, dass Gladbeck nach dem Berechnungsschlüssel nur 800 Flüchtlinge aufnehmen müsste und mit bereits über 1.500 Flüchtlingen schon fast die doppelte Anzahl aufgenommen hätte!“ Das ist falsch!
Richtig ist: Gladbeck beherbergt insgesamt rund 1.000 und nicht 1.500 Flüchtlinge.
Nach dem Berechnungsschlüssel liegen wir damit voll in der zu erfüllenden Quote und nicht 100% darüber.
