Foto-Uli-150x150Die Infrastruktur im Gladbecker Süden hat sich erfolgreich weiterentwickelt. Dieses Fazit zog der SPD-Ortsverein Rosenhügel auf der letzten Vorstandssitzung. Hierzu erklärt Ulrich Unland, SPD-Ratsherr für Rosenhügel-Nord und Mitglied des Stadtplanungs-und Bauausschusses: „Auf dem Rosenhügel bewegt sich etwas. Zwar bringt zurzeit die Sanierung der Brücke über dem Hahnenbach an der Vehrenbergstraße für die Rosenhügelerinnen und Rosenhügeler Umwege mit sich, aber die werden gerne in Kauf genommen, denn wir alle wissen: Die Brückensanierung ist notwendig, durch eine Vollsperrung geht es mit der Erneuerung deutlich schneller.“  

„Insgesamt können wir mit der Gesamtentwicklung des Gladbecker Südens sehr zufrieden sein“, so der Ur-Rosenhügeler Unland. Weiter führt er aus: „Die Nahversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger war in der Vergangenheit unser größtes Anliegen. Dies hat mit den Einzelhandelsansiedlungen rund um den Rosenhügeler-Markt, angefangen von Netto über Norma bis hin zum neuen Rewe-Markt unweit des Marktplatzes, eine sehr gute Entwicklung genommen. Noch vor zehn Jahren konnte man den Eindruck haben, Gladbeck höre an der Autobahn auf. Seitdem aber Ulrich Roland Bürgermeister ist, wurden die Anstrengungen für die südlichen Stadtteile vervielfacht.“

Unland erläutert weiter: „Auch die Straßen-und Gehwegerneuerungen im Zuge der Kanalsanierungen in Rosenhügel sind sehr begrüßen. Die waren längst überfällig. Ein Ärgernis bleiben aber leider die beiden Schrottimmobilien an der Lützenkampstraße. Hier nimmt die Eigentümerin, die Augsburger Patrizia-Immobilien-AG, ihre Verantwortung für die gedeihliche Entwicklung unseres Stadtteils nicht wahr. Die vor etwa zwei Jahren groß angekündigte Luxussanierung und der vor gut einem Jahr gestellte Abrissantrag gehörten wohl zu einer Art „Beruhigungspille“ für Stadt und Bürger seitens der Eigentümer. Leider hat die Stadt keine wirkliche gesetzliche Handhabe gegen eine solche „Immobilienheuschrecke“.

Der SPD-Stadtteilkümmerer abschließend: „Die für das nächste Jahr anstehende weitere Sanierung der Horster Straße vom Hahnenbach bis zur Münsterländer Straße wird den Bürgerinnen und Bürgern leider Unannehmlichkeiten abverlangen. Aber zeitweise angespannte Verkehrssituationen, wie die zuletzt die durch die Wanderbaustelle des RWW kurzzeitig verursachten Rückstauungen stadtauswärts, werden die Bürgerinnen und Bürger für die Bauzeit sicherlich hinnehmen, weil sie wissen dass die Sanierung unbedingt erforderlich ist. Ein Vorschlag der Rosenhügeler SPD wäre hier: Vielleicht kann eine vorübergehende Phasenänderung an der Verkehrssignalanlage in den Hauptverkehrszeiten für eine Entlastung sorgen. Die Stadt Gladbeck hat im Stadtplanungs-und Bauausschuss des Weiteren angekündigt, dass mit der Sanierung der Horster Straße erst begonnen wird, wenn die Brückensanierung an der Vehrenbergstraße abgeschlossen ist. Das ist gut so und wird die Verkehrssituation sicherlich auch beruhigen.“