Rosenhügel | Auf der Jahreshauptversammlung der SPD-Rosenhügel am Sonntag, den 2.Februar 2020 im Heinrich-Weidemeier-Haus standen die turnusmäßigen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Ich freute mich sehr vor rund dreißig Mitgliedern die SPD-Bürgermeisterkandidatin Bettina Weist, den SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes, den SPD-Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten Michael Hübner sowie die Ehrenvorsitzende der Rosenhügeler SPD und ehemalige stellv. Bürgermeisterin Ursula Ansorge begrüßen zu können. An diesem Stelldichein sieht man, wie die diesjährigen Kommunalwahlen ihre langen Schatten voraus werfen.

Bettina Weist ging in ihrem Grußwort auf das ihr sehr wichtige Thema „Zusammenleben in Gladbeck“ ein und hob die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und Verbänden hervor. Wenn sie zur Bürgermeisterin gewählt wird, möchte sie die Möglichkeiten für die weitere Förderung des Ehrenamtes sondieren und das Thema noch stärker in den Focus rücken als bisher. „Das Heer der Gladbecker Ehrenamtler in unseren Vereinen und Verbänden ist das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft“, sagte sie.

Michael Gerdes gab einen kurzen Bericht aus Berlin ab. Es stehen wichtige Entscheidungen z.B. zum Thema Grundrente im Bundestag an. Aber auch das Thema Entlastung der Kommunen von den Altschulden steht auf der Agenda. Hierzu hat Finanzminister Olaf Scholz einen guten Vorschlag gemacht. „Nun ist aber auch die Schwarz-Gelbe NRW-Landesregierung gefordert, sich endlich ernsthaft mit der Entschuldung der Kommunen zu beschäftigen“, so Gerdes. Nach einer krankheitsbedingten längeren Pause ist er nun wieder voll dabei, um sich den Zukunftsaufgaben im Bund und in seinem Wahlkreis zu widmen.

Danach gab ich meinen Rechenschaftsbericht ab. So führte mein Vorstandsteam und ich im Berichtszeitraum 2018 bis 2020 folgende Veranstaltungen durch, mit denen wir rund 1.000 Menschen im Laufe der zwei Jahre erreicht haben: zwei Maibaumfeste, AsF-Karnevalsfeier, Tanz in den Mai, Frauentreff zum Muttertag, acht Mittagstische, AsF-Oktoberfest, zwei Bildungsreisen nach Berlin und Dresden, Silvesterball, etliche Quartiersstammtische, Kranzniederlegung zum Antikriegstag, zwei Veranstaltungsreihen mit je drei Veranstaltungen zum Motto Rosenhügeler Kulturherbst, zwei Bürgerversammlungen, zwei bürgeroffene Mitliederversammlungen und vier Mitgliederversammlungen. Besonders hob ich die gegen den Trend positiv verlaufende Mitgliederentwicklung der SPD-Rosenhügel hervor. In den vergangenen fünf Jahren konnten 46 neue Mitglieder geworben werden. So ist, trotz Sterbefälle und Austritte, die Mitgliederzahl in den letzten fünf Jahren um fast 30 % auf 108 Mitglieder angestiegen. Dies ist ein Erfolg unserer guten und präsenten Arbeit vor Ort.

Bei den anschließenden Wahlen fungierte Michael Hübner (MdL) als Wahlleiter. Vorher sprach er allerdings noch die kommunale Finanzsituation an: „Wie beim Thema Altschulden entzieht sich die Schwarz/Gelbe Landesregierung auch beim Thema Flüchtlingskosten und Unterhaltsvorschuss weiterhin ihrer Verantwortung und verweigert den Kommunen eine auskömmliche Finanzierung.“

Die anschließenden Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:Ich wurde einstimmig im Amt bestätigt. Bernd Saslona, Nadja Steinberg und Nina Krüger wurden zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Kassierung übernimmt weiterhin Christiane Dunkel. Den Vorstand komplettieren folgende Funktionsbeisitzer*innen: Elke und Andreas Grefermann, Karin Jaschinski, Bernie Kaczmarczyk, Achim und Amira Kanzenbach, Ute Pawlicki, Maurice Saslona, Andreas Theisen, Jenni Theisen, Ulli Unland, Gerd Wiechers und Jürgen Zernfeld.